Star Wars!!!

Ja, ich habe es endlich geschafft, mir im Kino „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“ anzusehen. Nein, dies hier wird keine meiner üblichen Reviews. Nur so viel zum Film selbst von mir: Er war besser als die Trilogie um Anakin Skywalker (Also 1-3), aber er kommt bei weitem nicht an die Original – Trilogie um Darth Vader und Luke heran. Das bedeutet allerdings nicht, er ist nicht sehenswert. Kylo Ren, der neue Sith, ist gut gemacht. Wir werden vermutlich erst am Ende von teil IX erfahren, ob er wirklich ein Bösewicht ist oder ob doch irgendwo ein Jedi in ihm steckt…

 

Aber warum schreibe ich das hier? Eigentlich um das zu tun, was jeder tun würde, der auch nur ein bisschen von Star Wars versteht. Spekulieren! Was natürlich bedeutet, jeder Leser sollte „Das Erwachen der Macht“ gesehen haben, sonst wird es wohl etwas verwirrend.

 

Welche Anhaltspunkte gibt uns Star Wars VII auf die nächsten Filme? Bzw. Welche Fragen bleiben ungeklärt? Hier erst einmal ein paar Fragen, auf die ich meine Antworten (zumindest ein paar) später geben werde.

Wer sind Reys Eltern? Warum blieb sie auf Jakku zurück?

Kylo Ren ein wahrer Sith? Oder gibt es da noch Hoffnung?

War es wirklich nötig Han Solo zu töten?

Badet Luke in Selbstmitleid?

Kriegen wir Snoke im nächsten Film zu Gesicht? Wer ist das neue Gesicht der Sith?

 

Gut fangen wir mit Rey an. Im Netz wird viel spekuliert. Viele meinen, dass Rey, genau wie Ben, Kind von Han Solo und Leah ist. Ich persönlich denke eher, dass sie irgendwie mit Luke verwandt ist. Damit würden die Filmemacher um Lucas einem gewissen roten Faden Folgen. Vom Vater zum Sohn zum Enkelkind. Beide Theorien werden allerdings eine Menge Fragen auf. Warum ist sie allein auf einem Wüstenplaneten zurück geblieben? Nur um Parallelen zu Luke und Anakin zu schaffen? Wir wissen ja, dass beide auf einem Wüstenplaneten aufgewachsen sind. Warum hat sie niemand abgeholt? Ich bezweifle, dass man sie einfach vergessen hätte. Spielt Entführung da eine Rolle oder dachten die Jedi, sie sei tot? Falls sie doch andere familiäre Wurzeln hat(ganz wollen wir das ja nicht ausschließen), warum hat Luke sie dann nicht aufspüren können. Immerhin soll die Macht ja sehr stark in ihr sein? Hat sie vorher keinerlei Anzeichen gezeigt?

 

Bei Kylo Ren haben wir von Anfang an gesehen, dass er, wie er selbst sagt, zerrissen ist. Dunkel und Licht rufen beide nach ihm. Mit dem Mord an seinem Vater wollte er sich beweisen, dass er durch und durch Sith ist. Irgendetwas sagt mir jedoch, dass dem nicht so ist. Ich denke, wir werden in den nächsten beiden Filmen einen Kylo Ren sehen, der noch mehr Schwierigkeiten hat, sich auf eine Seite zu stellen. Sein Gewissen wird sich vermutlich zu Wort melden und wir können uns noch auf ein paar weitere Wutausbrüche ‚freuen‘. Gut, vielleicht bin ich da auch nur optimistisch und hoffe auf ein Happy End oder mir fehlen die rötlich-gelben Augen. ( Anakin Augen in „Die Rache der Sith“ bekommen diese Farbe, nachdem er zur Dunklen Seite gewechselt hat. Jacen Solo/Darth Caedus in den Romanen hat dieselbe Augenfarbe). Abwarten…

 

Han Solo starb am Ende des Filmes durch die Hand seines Sohnes, dem Sith des Filmes. War das nötig? Schlicht geantwortet, ja. So bleibt Lucas seinem Muster treu. Am Ende des ersten Teils einer Trilogie sieht der zukünftige Jedi eine Vater-/Mentorenfigur sterben. Anakin sah, wie Darth Maul Qui-Gon Jinn tötete. Obiwan Kenobi starb durch Vader vor Lukes Augen und nun starb Han Solo. Die ersten beiden Tode leiteten den Beginn der Lernphase für den zukünftigen Jedi ein und markierten den Beginn ihres Weges zur Macht. Bei Rey wird es nicht anders sein.

 

Die nächste Frage ist ein wenig patzig formuliert, das gebe ich zu. Doch es ist genau das, was Luke tut oder nicht? Er hat versucht die Jedi neu aufzubauen und einer seiner Schüler hat ihm alles zu Nichte gemacht. Statt den Rest der Galaxie zu schützen und nach anderen potentiellen Schülern zu suchen hat er sich verkrochen und … ja was? Auf einer kleinen Insel, auf einem Planeten irgenwo im nirgendwo gelebt. Ich hoffe mal, dass das nicht die einzige Antwort ist und sich da noch mehr verbirgt. Sonst wäre aus Luke eine wirklich traurige Figur geworden. Am Rande bemerkt: Die alten Jedi können doch Geistform annehmen. Hätte nicht vielleicht Obi Wan, Yoda oder Anakin ihm mal kräftig in den Hintern treten können?

 

Dann wäre da noch meine Frage nach Snoke. Er ist der Nachfolger von Palpatin, dem Imperator. Viel gibt es da noch nicht zu sagen, außer dass er eben der Anführer der sogenannten ersten Ordnung ist. Fragen die ich mir zu Snoke stelle gehen in die Richtung: Wie konnte er zum neuen Anführer werden? Welche Rolle hatte er im Imperium? Hat er einfach nur ein Machtvakuum ausgefüllt oder hatte der Imperator einen Langzeitplan, falls er tatsächlich mal sterben sollte?

 

So viele Fragen, so wenige Antworten. Ich hoffe doch, dass Episode VIII wenigstens ein paar davon beantwortet. Die Große Offenbarung in „Das Imperium schlägt zurück“ kennen wir alle. „Ich bin dein Vater“. In „Angriff der Klonkrieger“ können wir zum ersten Mal einen Blick auf Darth Sidious, dem späteren Imperator und seinem Plan werfen. Welche große Überraschung erwartet uns in Teil VIII? Wird es eine Überraschung? Leider müssen wir da noch eine ganze Weile warten, soll der nächste Film doch erst im November 2017 ins Kino kommen. Bis dahin…

Möge die Macht mit euch sein 😉

Eure Federmaus

 

 

A. Lee Martinez – Der Mond ist nicht genug

Autor A. Lee Martinez
Übersetzt von Karen Gerwig
Originaltitel Chasing the Moon
Verlag Piper
Originalsprache Englisch
Genre Fantasy
Seitenzahl 400
Erscheinungsjahr 14. Mai 2013
Preis 9,99 €

 

Inhalt

Diana glaubt die perfekte Wohnung gefunden zu haben. Sie ist günstig, der Vermieter übernimmt die Nebenkosten und die Einrichtung entspricht hundertprozentig ihrem Geschmack. Da kann doch etwas nicht stimmen. Schnell stellt Diana fest, dass sie einen unerwarteten Mitbewohner hat. Das alles verschlingende Monster Vorm, das in einem ihrer Schränke haust und nur darauf wartet herausgelassen zu werden, damit es sie fressen kann. Nach und nach eröffnen sich Diana Geheimnisse, die die meisten Menschen einfach übersehen, Geheimnisse, die die gesamte Welt zu zerstören drohen.

 

Meinung

Als ich das Cover von A. Lee Martinez Roman „Der Mond ist nicht genug“ sah, dachte ich im ersten Moment, dass ich es mit einer James Bond – Fantasy Parodie zu tun habe. Ein Held, ein Schurke und der Versuch das Universum zu übernehmen. Doch wie so oft ist der deutsche Buchtitel etwas irreführend. Im Original heißt der Roman „Chasing the Moon“, ein wesentlich zutreffenderer Titel. Der eine oder andere hier kennt sich vielleicht mit der nordischen Mythologie aus. Dort heißt es, der Fenriswolf jagt den Mond und wird ihn schließlich verschlingen und damit die Götterdämmerung, also das Ende der Welt einleiten. Genau das ist es, was Diana verhindern muss.

 

Wir Leser begleiten eine junge Heldin, die sich nicht nur in einer Welt zurecht finden muss, in der es Monster gibt, die wir nur aus Filmen und Büchern kennen. Nein, sie muss sich auch damit abfinden, dass sie zum Monstermagneten wird. Seltsame Geschöpfe, die sich an sie hängen und nicht mehr verschwinden wollen. Dabei kommt der Humor natürlich nicht zu kurz.

 

Ich habe Tränen gelacht, als ich einzelne Debatten der Monster gelesen habe. Ja, sie sind überraschend intelligent, dafür, dass es sich um … ähm ja, Monster handelt. Doch hat der Roman auch eine gewisse Tiefe, die mich überrascht hat. Warum jagt der Fenriswolf den Mond? Weiß er, was geschieht, wenn er ihn letztendlich erwischt? Gibt es eine Macht, die alles im Gleichgewicht hält?

 

Fragen, die auf eine seltsame, witzige und in einigen Fällen auch traurige Weise beantwortet werden.

 

 

Fazit

„Der Mond ist nicht genug“ ist ein Roman der Fantasy-Fans alles bietet, was sie sich wünschen. Eine spannende Story, eine gute, wenn auch dann und wann etwas sture Hauptfigur und massenhaft Monster. Die Sache mit dem Bösewicht ist allerdings etwas schwieriger, aber dass müsst ihr schon selbst sehen.^^

Mein Fazit also 4,5 von 5 Zähnchen

ZähnchenZähnchenZähnchenZähnchenhalbes Zähnchen

 

 

 

 

 

10 Top 100 Filme, die ich nicht leiden kann

Nach „10 Filme, die ich nicht so schlecht fand wie ihr“ hier nun die Kehrseite. Ich habe noch einmal einige Top 100 Listen durchkämmt. Tatsächlich fand ich einige, bei denen ich mich gefragt habe: „Wie zum Teufel hat dieser Film es auf so eine Liste geschafft.“ Hier also meine Liste.

1. Die Truman Show
Ich muss sagen, schon nach den ersten Minuten war ich von „Die Truman Show“ genervt. Kennt ihr die Kissen mit dem Schaaf, dass auf alles zeigt und sagt: „Das ist doof!“ ? Genau so habe ich mich bei dem Film gefühlt. Dann kam auch noch erschwerend hinzu, dass damals zu dem Film Klausuren geschrieben werden mussten. Eigentlich mag ich Jim Carry und seine überzogene Art ja, aber diesmal konnte selbst der den Film aus meiner Sicht nicht mehr retten. Nein „Die Truman Show“ war niemals meins.

2. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2
Nein, ich werde jetzt nicht sagen, dass Buch war besser. Es heißt immer, dass in den ersten HP Filmen sehr genau zu sehen ist, dass die Hauptdarsteller viele schauspielerische Fehler gemacht haben. (Dagegen kann ich nichts sagen, es stimmt.) Diese haben sie in den späteren Filmen zwar ausgemerzt, dennoch sind mir die ersten einfach lieber. Besonders die Szene, wenn Harry zu Riddle geht, um sich umzubringen und so den letzten Horcrux zu vernichten und die Folgeszene mit Dumbledore haben mir nicht zugesagt. Es ist schwer zu sagen warum. Vielleicht ist es einfach Geschmackssache.

3. Hangover
Noch so ein Film, dem ich so gar nichts abgewinnen kann. Gut, er hat ein paar nette Szenen, aber im Großen und Ganzen habe ich mich immer gefragt, was soll das? Warum macht man um drei Kerle mit Filmriss in Vegas so ein großes Aufhängen. Dann auch noch zwei Fortsetzungen drehen … Musste das sein. Ihr könnt meine Antwort sicher erraten.

4. Rashomon
Für die, denen der Titel nun nichts sagt: Im mittelalterlichen Japan wird ein reiches Ehepaar von einem Räuber überfallen, der Mann wird getötet. Vor Gericht soll geklärt werden, was geschehen ist, wer die Schuld trägt und wer ehrlos gehandelt hat. Jeder Beteiligte (selbst der getötete Ehemann via Medium) und ein Holzfäller, der Augenzeuge war, werden gehört. Immer wieder wird die Szene aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt. Die subjektiven Sichtweisen sind sehr verschieden, deshalb kann man nicht sagen, dass man gezwungen wird, immer wieder dasselbe zu schauen. Irgendwann wurde es schwierig zu folgen. Ich war mehrmals versucht auszuschalten, doch da es ein Uniprojekt war, ging das leider nicht.

 

(Anmerkung: Nur für den Fall, dass sich jemand fragt. Filme die ich zu Schul- oder Unizwecken anschauen musste, sind bei mir nicht automatisch untendurch. Ich habe eine lange Liste von Filmen und Büchern, die ich dennoch gern geschaut/gelesen habe)

 

5. Herr der Ringe: Die Gefährten
Ich fand den Film so gähnend langweilig. Ja, am Ende gibt es tatsächlich Action, aber was ist mit dem Rest? Sie latschen und latschen und Latschen. Es passiert doch eigentlich gar nichts … und das in der Extendent Version über drei Stunden.

6. Gattaca
Uma Thurman, Jude Law und Ethan Hawk in einer Welt, für die Perfektionismus alles ist. Selbst der Mensch muss perfekt (also genmanipuliert) sein, sonst kann er es nie zu was bringen. Ich respektiere die Sozialkritik, die hinter dem Film als Botschaft steht, doch den „Gattaca“ an sich fand ich wieder gähnend langweilig. Er ist nicht schlecht gemacht, dass gebe ich zu, aber mich hat er leider nicht angesprochen.

7. The Sixth Sense
„Ich sehe tote Menschen.“ Gut er hat etwas Mysteriöses und das Ende ist überraschend, aber hier habe ich es nie geschafft, mich hinein zu fühlen. Teilweise mag es daran liegen, dass ich nie etwas für Haley Joel Osment übrig hatte. Aber auch „The Sixth Sense“ gehört für mich in die Kategorie, muss nicht sein.

8. Black Swan
Ich habe oft gehört, dass „Black Swan“ so toll sein soll, bevor ich ihn endlich gesehen habe. Außerdem mag ich Natalie Portman und Vincent Castelle. Als ich den Film dann aber geschaut habe, habe ich mich gefragt, was ist das? Nach der Hälfte etwa, war ich verloren und die einzelnen Szenen gingen nur noch an mir vorbei. Vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal.

9. Children of Men
Eine post-apokalyptische Welt. Die Fähigkeit Kinder zu zeugen und vor allem zu auf die Welt zu bringen, scheint verloren. Nur eine junge Frau scheint noch dazu in der Lage. Allerdings bringt sie ihre Tochter in einem Kriegsgebiet zur Welt. Jeder will sie und ihr Kind haben. Also muss sie in Sicherheit gebracht werden. Noch ein Film, der es nicht geschafft hat, mich anzusprechen, obwohl die Leute in meinem Umfeld begeistert waren. Er ist düster, er hat eine gute Menge an Action und erzählt eigentlich eine gute Geschichte, dennoch gefiel er mir gar nicht.

10. Kevin allein in New York
Während ich „Kevin allein Zuhaus“ noch toll fand, wollte ich mir bei „Kevin allein in New York“ nur Augen und Ohren zuhalten. Wie bei jeder Fortsetzung wird alles nach Schema F wiederholt. Eigentlich ist es nicht überraschen, wie gesagt handelt es sich um eine Fortsetzung. Dennoch habe ich den Film in einigen Top Listen gefunden. Vielleicht kann ich Serendipity aus „Dogma“ hier zustimmen. Jemand hat seine Seele für diese Platzierung an den Teufel verkauft.

So Leute, das war meine Liste der „10 Top 100 Filme, die ich nicht leiden kann“. Ich würde mich freuen von euch zu erfahren, welche Liste an Filmen ihr so habe, wo ihr mir zustimmt oder widersprecht.

Mit diesen Worten noch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Eure Federmaus

Birgitt Ebbert „Schneewalzer – Ein Weihnachtskrimi“

Autor Birgitt Ebbert
Übersetzt von /
Originaltitel /
Verlag Gmeiner
Originalsprache Deutsch
Genre Krimi
Seitenzahl 320
Erscheinungsjahr 7. Oktober 2015
Preis 11,99 €

 
Inhalt
Die 11jähruge Hanna verschwindet vom Hagener Weihnachtsmarkt. Auf dem Markt wollte sie sich mit ihrer Geige als Straßenmusikerin ein wenig Taschengeld dazu verdienen. Anja Henke, Besitzerin einer kleinen Krimibuchhandlung lässt zwei Freundinnen des verschwundenen Mädchens ein Suchplakat in ihrem Laden aufhängen. Anja macht sich bald selbst auf Spurensuche und entdeckt ein dunkles Geheimnis auf dem Weihnachtsmarkt.
 
Meinung
Welcher Krimifan möchte nicht gern ein Buch lesen, das in seiner Heimatstadt verortet ist? Ich bin da nicht viel anders. Mehr als einmal musste ich lächeln, als ein Ort vorkam, den ich gut kenne. Die Buchhandlung und ihre Besitzerin sind frei erfunden, die anderen Schauplätze allerdings nicht. So war es (für mich) bei diesem Krimi besonders leicht mir vorzustellen, wo und wie alles abgelaufen ist.

Allerdings fehlt dem Krimi das gewisse etwas. Denn sehr viel „Action“ hat Anja nicht. Sie wird zwar von dem Hagener Kommissar Gerd Neubert ein wenig in die Ermittlungen einbezogen und befragt den einen oder anderen Verdächtigen, aber das ist dann auch schon alles. Gut vielleicht bin ich von den amerikanischen Krimis mit ihrer wesentlich schnelleren Handlung und dem doch enormen Gebrauch an literarischem Blut verdorben, aber mir fehlte der letzte Schliff am „Schneewalzer.“
Es ist zwar angenehm Anja auf ihrer Suche nach Spuren zu folgen und sie dabei zu „beobachten“ wie sie Teile des Puzzles zusammensetzt, doch der Hauch an Gefahr, den ich (persönlich) bei Krimis gewohnt bin fehlt.
Es gab nur eines, das ich mir bei diesem Krimi absolut nicht verstand. Die Wetterverhältnisse. Es mag nur eine Kleinigkeit sein, aber bei mir wanderte jedes Mal eine Augenbraue in die Höhe. Schneestürme! Wann gab es in Hagen den letzten richtigen Schneesturm oder Schnee, der Spuren verdecken konnte. Aber gut, ich bin nett und tue so, als wäre so etwas wirklich möglich.
 
Fazit
„Schneewalzer“ ist für ruhige Abende mit einem guten Tee, Keksen und in eine warme Decke bestens geeignet. Es ist sehr gut geschrieben, auch wenn es ein wenig an Action fehlt. Viel Spaß beim Lesen.

Mein Fazit also 3,5 von 5 Zähnchen.

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Erste German Comiccon

Schon vor Wochen waren die Karten für die erste „German Comiccon“ für Samstag den 5. Dezember ausverkauft. Dementsprechend voll versprach es zu werden. Den ersten Vorgeschmack darauf bekam ich schon, bevor ich die Westfalenhalle überhaupt betreten habe. Gerade aus der U-bahn gestiegen, war ich mir nicht sicher, ob ich meinen Augen trauen konnte. Ich hatte eine Menschenschlange vor mir, deren Anfang ich nicht sehen konnte. Da ich noch etwas auf ein paar Freunde warten musste, konnte ich mich daran machen, mir die Wartenden anzusehen. Die Schlange führte doch tatsächlich von Halle 1 bis zu 3b (grob geschätzt 500 Meter). Neben halle 3b liegt Halle 5 mit einem eigenen (relativ leeren) Eingang (Halle 4 ist nicht von außen zu erreichen). Ein VIP Eingang? Nein, er wurde (zu meinem Glück und dem meiner Begleiter einfach übersehen). Statt eine halbe Stunde anzustehen, konnten wir also gleich in die Halle huschen. (Nach einer kurzen Taschenkontrolle. Der Wachmann hat einen Blick in eines von drei Fächern geworfen.)

Schließlich in der Halle wurden wir mit einem Heidenlärm begrüßt. Direkt am Eingang befand sich eine Wrestling Bühne auf der gerade eine Show stattfand. Die Messebesucher waren ein bunt gemischter Haufen. Jung und (naja, nicht alt, aber) älter waren vertreten, den Altersdurchschnitt würde ich auf Ende 20, Anfang 30 schätzen. Es gab auch viele bunte Kostüme zu bestaunen. Von Batman, über imperiale Truppen und Dunkelelfen bis hin zu „My little Ponys“ war alles vertreten.

Die Messe selbst. Eine Freundin hat es wohl am besten beschrieben. „Bezahlter Eintritt in einen Comicshop“. Obwohl, wenn man genauer hinsieht, ist es wohl ein Merchendise-Shop. Wer wirklich wollte, konnte eine Menge Geld auf der Comiccon lassen. Ich gebe zu, auch ich habe ein wenig eingekauft. Poster, Bilder, Bettwäsche… Zu überraschend fairen Preisen.

Nur eines ist vielleicht ein bisschen zu kurz gekommen. Die Comics selbst. Ja, man kann mit Fanartikeln und ähnlichem mehr Geld machen, aber sollte es auf einer Comicmesse nicht in erster Linie um die Comics gehen? Natürlich gab es einige Stände, die alte Comics verkauft haben, aber die sind im ganzen Trubel fast untergegangen. Auch eine Handvoll Zeichner waren vor Ort, aber die großen Namen waren nicht wirklich anzutreffen.

Im Großen und Ganzen hat mich die Comiccon dennoch fasziniert. Die Atmosphäre war toll. Ich habe ein paar toll gemachte Kostüme gesehen. Nächstes Jahr bin ich sicher wieder da und gespannt was sie nach dem ersten Versuch verbessert haben. Denn zu verbessern gibt es doch etwas. Trotzdem ich hatte meinen Spaß!
Liebe Grüße
Eure Federmaus

10 Filme, die ich nicht so schlecht fand wie ihr

Nachdem ich den Post zu genau diesem Thema in meinem Gästebuch gelesen habe, habe ich doch eine Weile überlegt, was sind denn gute und was sind schlechte Filme? Kann man das überhaupt so allgemein sagen? Wie bei allem ist es doch Geschmackssache. Ich persönlich finde nur die wenigsten Filme richtig schlecht, da ich selbst in den billigsten Produktionen oder bei den steifsten Schauspielern noch etwas Positives finden kann. (Klappt nicht immer, aber oft.) Um diesen Post hier schreiben zu können, habe ich mich mal im Internet umgesehen. Die 100 der schlechtesten Filme aller Zeiten ist spannend anzuschauen. Bei dem Film der die meisten Listen anführt, „Battlefield Earth“ mit John Travolta,  kann ich nur zustimmen. Der Film ist Mist und hat sich seine acht goldenen Himbeeren redlich verdient. Manch anderen auf den Listen fand mich dagegen aber gar nicht so schlecht.

 

Hier also meine „Top 10“ der Filme die Ich gar nicht so schlecht fand (Ich sehe schon den einen oder anderen Leser, der mir den Vogel zeigt, aber hey, ich mag diese Filme, auch wenn‘s seltsam klingt.):

 

Fright Night 1 und 2 (Remake!)

Colin Ferrall  als Vampirnachbar Jerry und Anton Yelchin als Charley, der als nächster Snack auf dem Programm steht, haben auf IMDB mit gut 6,4 Sternen ja noch gut abgeschnitten. Teil 2 mit neuer Besetzung (man hat die Gesichter schon mal hier oder da gesehen, aber bekannt sind sie nicht wirklich) bekommt nur noch 4,3 Sterne. Die Vampire haben viel zu lange, breite Zähne oder auch arg seltsames Beißwerkzeug (gilt für beide Filme) und die Jagd nach dem Jungfrauenblut ist sicher auch nichts neues, aber ich habe mich köstlich amüsiert, als ich sie geschaut habe. Während des zweiten Films habe ich mehr als einmal gehofft, dass Gerri (Ja, ja ich weiß, kreativer Name) ihre Beute bekommt. Vor allem die Sidekicks in diesen Filmen haben es mir angetan, ich fand die beiden Eds einfach toll. (Ja, wieder kreative Namenswahl.)

 

Witchville

Mit Luke Goss und Ed Speleers hat auf IMDB ganze 3,8 Sterne bekommen.  Was kann man zu dem Film sagen? Das Drehbuch ist mies, die Schauspieler sind bestenfalls hölzern, die Special Effects sind schlecht, die Kostüme noch viel schlechter und dennoch hat der Film etwas. Ich gebe zu, ich weiß selbst nicht genau was das ist, aber ich habe ihn gern geschaut und dann und wann schaue ich ihn auch noch gern. Vielleicht liegt es daran, dass er so schlecht ist, dass er schon wieder gut ist, wer weiß.

 

Aeon Flux

Steht auf vielen der Listen der schlechtesten Filme sogar sehr weit oben. Dabei machen Charlize Theron und Co. gar keine schlechte Sache. Auf IMDB hat der Film 5,5 Sterne, auf Moviepilot u.ä. schafft er es immer wieder unter die Top 10 der schlechtesten Film. Warum? Fragt mich nicht.

 

Infini

Erst nachdem ich meine Review hier geschrieben habe, habe ich gesehen, dass „Infini“ nicht sonderlich gut abschneidet (IMDB 5,4 Sterne, Amazon 2,5). Er hat eine solide und nicht zu weit hergeholte Geschichte, eine gut gespielte Hauptfigur und einen mehr als nur ein wenig interessanten „Bösen“. Es müssen keine Monster umgepustet werden, wie in „Doom“, was vielleicht eine schlechtere Bewertung verursacht, vielleicht wird einigen Zuschauern zu viel philosophiert, wer weiß. „Infini“ kommt auf jeden Fall nicht auf meine Liste der schlechtesten Filme.

 

Catwoman

Ja, ich sehe schon, wie ihr mir den Vogel zeigt. Ich weiß, der Film hat ja sogar 4 Himbeeren bekommen (IMDB gibt nur 3,3 Sterne). Aber warum ist er in MEINEN Augen nicht schlecht? Auch ich fand den Film absolut sinnfrei, so ist das nicht. Dennoch hatte ich nach dem Anschauen nicht das Gefühl Trash gesehen zu haben. Ich war nicht enttäuscht oder ähnliches. (Ja, gut, vielleicht hätte ich dem Kätzchen mehr angezogen, aber was soll‘s.)

 

13 Geister

Mit „13 Geister“ haben wir hier einen Film mit sehr durchwachsenen Kritiken. Einerseits finden wir ihn auf Listen diverser Zeitschriften als schlechter Film (IMDB gibt 5,6 Sterne), andererseits war er für den Saturn Award nominiert. An dem Film mochte ich besonders das sich ständig bewegende Haus mit den Glaswänden und die Kostüme der Geister. Der Film fällt vielleicht nicht in die Kategorie „Ich muss danach das Licht anlassen“, aber deshalb ist er nicht schlecht.

 

Pathfinder

Mit 4,8 Sternen ist auch der Film mit Carl Urban eher unterdurchschnittlich bewertet. Als ich andere Kritiken gelesen habe, musste ich schon schmunzeln. Zusammengestückelt und sinn- und zwecklos sind noch einige der netteren Beschreibungen.  Tja, ich habe ihn mir gern angeschaut und tue es auch immer wieder gern, wenn der „Pathfinder“ mal wieder im Fernsehen läuft

 

Der Pakt

Taylor Kitsch und Steven Strait als Nachfahren einiger überlebender aus Salem und Teenage-Hexen. Mit 4,7 ist „Der Pakt“ auch nicht gerade gut bewertet und als ich die Kritiken gelesen habe, wäre ich vor Lachen fast von Stuhl gefallen. Nicht weil sie gut gemacht sind, sondern weil sie durch und durch fies sind. Dann und wann hätten die Hauptfiguren gern etwas mehr tiefe haben können, das gebe ich gerne zu, aber sonst. Bei dem Film gehen meine Meinung und die so mancher Kritiker meilenweit auseinander.

 

Ghost Ship

Als ich das erste Mal von „Ghost Ship“  (5,5 Sterne auf IMDB) mit Gabriel Burns und Julianna Margulies hörte, fühlte ich mich an „Virus“ mit Jamie Lee Curtis erinnert. Ein Schiff irgendwo im nirgendwo, eine Bergungscrew und ein Haufen Probleme. Letzteren konnte ich gar nicht leiden, weshalb ich mich erst gesträubt habe, mir ersteren überhaupt anzusehen. Dann war ich doch positiv überrascht. Die Geister hier haben mir doch wesentlich mehr zugesagt als Robo-Monster.

 

Eragon

Wie oft habe ich gehört:  „Der Film ist so schlecht. Der hat ja gar nichts mit den Büchern zutun (oder nur sehr wenig).“ Ernsthaft, wen überrascht es noch, dass ein Film nicht viel mit seiner Romanvorlage gemein hat. Oftmals ist das was wir lesen, einfach nicht filmisch umzusetzen. Aber das macht einen Film nicht schlecht. Die Story ist gut erzählt. Außerdem sind Ed Speleers und Garrett Hedlund nett anzusehen (pfeiff). Ich mag den Film, auch wenn mir die Bücher noch lieber sind.

 

So das waren meine „10 Filme, die ich nicht so schlecht fand wir ihr“. Ich muss sagen, es war schwieriger, als ich dachte. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, welche Filme für euch in diese Kategorie fallen.

Bis zum nächsten Mal

Eure Federmaus

Jurassic World

„Jurassic World“ auf IMDB

Regisseur Colin Trevorrow
Schauspieler Chris Pratt: Owen Grady

Bryce Dallas Howard: Claire Dearing

Vincent D’Onofrio: Vic Hoskins

Ty Simpkins: Gray Mitchell

Nick Robinson: Zach Mitchell

Omar Sy: Barry

B. D. Wong: Dr. Henry Wu

Drehort Vereinigte Staaten
Originaltitel Jurassic World
Originalsprache Englisch
Genre Sci Fi, Action
Spieldauer 124 Minuten
Erscheinungsjahr 2015
Altersfreigabe FSK 12

 

Inhalt

22 Jahre nach dem Desaster in John Hammonds Jurassic Park eröffnet in Costa Rica der Themenpark Jurassic World. Dinos aller Art sind die Hauptattraktion. Allerdings sind die bekannten Saurier nicht mehr genug und etwas neues „cooleres“ musste her. Der Indominus Rex wurde geschaffen. Sie ist nicht nur gefährlicher als alles bisher Dagewesene, sondern auch klüger und der Park ist gefüllt mit Leckerbissen…

 

Meinung
Ich habe von Freunden und Familie viel unterschiedliches gehört, bevor ich „Jurassic World“ schließlich selbst gesehen habe. Für die einen war es ein cooler Film mit einem coolen Monstersaurier, die anderen fanden ihn eher langweilig und mit zu wenigen Auftritten des Superbiests. Auf Plattformen wie IMDB hat er dagegen doch gut abgeschnitten. Ich war hin und her gerissen, dann habe ich mir das Cover genauer angesehen und den Cast angeschaut. Vincent D’Onofrio macht einen Film doch immer sehenswert, dann ist da natürlich noch Chris Pratt. (Nicht schlecht anzusehen, nicht wahr?)

Also genug vom Gerede anderer und zum Film. Wir haben eine Insel, einen Park voller Menschen, einen fiesen Supersaurus und viele, viele Dinge die da schief gehen können. Da wir hier im Jurassic Park Universum sind, geraten die Dinos natürlich außer Kontrolle und die Fressparty könnte beginnen. An der Stelle begriff ich langsam, woher die Enttäuschung kam. Anders als in „Jurassic Park“ ist der Body Count in „Jurassic World“ um einiges geringer, vor allem wenn man die Menge an potentiellen Opfern sieht. Ist dieser Park im Gegensatz zum ursprünglichen doch mit Menschen vollgestopft. Doch wollen wir nicht vergessen, dass wir es hier mit einem FSK 12 zu tun haben.

 

Besonders gefallen haben mir persönlich die Raptoren, Blue und ihre Schwestern. Sie, genau wie der Indominus Rex sind sehr gut gemacht und glaubwürdig gemacht. Zwar wissen wir ja mittlerweile alle, dass es sie in der Form nie gegeben hat, aber die Macher des Films bleiben den Ursprüngen „Jurassic Parks“ treu.

Und die Schauspieler? Chris Pratt als Alpha der Raptoren ist nicht nur nett anzusehen, er spielt die Rolle auch gut. Vincent D’Onofrio als Geldgieriger Mistkerl, der selbst in der größten Katastrophe noch Geldzeichen in den Augen hat, ist toll mit anzusehen. (Okay, dass gilt vielleicht nicht für seinen Abgang … aber wer weiß 😉 ). Dann wäre da noch Bryce Dallas Howard als Parkleiterin, die das Unglück erst wahrhaben will, als ihre eigene Familie mitten drin steckt. Eine gute Mischung.

 

Fazit
Ein Film der sich ganz im Sinne von „Jurassic Park“ gibt. An einigen Stellen ist er vielleicht etwas vorhersehbar. Doch alles in allem ist es gut anzuschauen und macht seinen Vorgängern alle Ehre.

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen

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Infini

Infini auf IMDB

Regisseur Shane Abbess
Schauspieler Daniel MacPherson as Whit Carmichael

Grace Huang as Claire Grenich

Luke Hemsworth as Charlie Kent

Bren Foster as Morgan Jacklar

Luke Ford as Chester Huntington

Drehort Australien
Originaltitel Infini
Originalsprache Englisch
Genre Sci Fi, Horror
Spieldauer 110 Minuten
Erscheinungsjahr 2015
Altersfreigabe FSK 1

Inhalt

Ein Einsatzteam des Militärs wird zur Infini, einer Minenstation am Rande des Universums, geschickt. Dort sollen sie den einzig Überlebenden eines Zwischenfalls retten, Whit Charmichael. Was sie dort vorfinden, ist gefährlicher und wesentlich tödlicher als sie erwartet haben.

 

Meinung

Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich die DVD wirklich kaufen soll, denn die Beschreibung erinnerte mich doch stark an „Doom“. Einen Film, der nach den gleichnamigen Video-Spielen im Jahre 2005 entstanden ist. Wie der eine oder andere vielleicht weiß, geht es da um Menschen die zu Monstern mutieren und eine Menge (sinnloses) Geballer. Nachdem ich meine Skepsis überwunden hatte und die DVD endlich angesehen habe, war ich doch überrascht und das positiv. Natürlich fehlt es auch bei „Infini“ nicht an Blut, doch ist liegt die Veränderung hier nicht an einem Zombievirus oder zusätzlichem Gen, dass alle zu Monstern macht. In „Infini“ haben wir es mit einem Parasiten zu tun, der die Wirtskörper einnimmt und zu düsteren Taten zwingt.

 

Ich, weiß, auch nicht wirklich neu, haben wir das doch spätestens in „Akte X“ gesehen. Doch anders als dort, ist hier der Parasit ein intelligentes Wesen, das von seinen Wirten lernt. Auch wenn es eine ganze Weile dauert, bis der Zuschauer (oder zumindest war es bei mir so) das begreift.

 

Ich will hier nicht zu viel verraten, aber es ist nicht nur spannend zuzusehen, wie der Hauptcharakter gegen den Virus ankämpft (in mehr als nur einer Hinsicht. :-P) sondern auch clever gemacht. Was größtenteils daran liegt, dass die infizierten nicht zu dummen Monstern mutieren, die in den nächsten Gewehrlauf rennen, sondern ihre Intelligenz zum größten Teil behalten, auch wenn sie von Wut und Gewalt überlagert wird.  Ganz nebenbei bemerkt, auch der Protagonist, ist nicht ganz das, für was man ihn am Anfang hält, aber das müsst ihr wohl selbst herausfinden.

 

Fazit

Wie ich bereits gesagt habe, hat „Infini“ mich doch überrascht. Gut, er ist als schlichtes Popcorn-Kino nicht schlecht. Aber wer einmal genauer hinschaut, entdeckt, dass in diesem Film eine Menge mehr steckt als das.

 

Mein Fazit also 4 von 5 Zähnchen

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The Avengers 2: Age of Ultron

The Avengers 2: Age of Ultron auf IMDB

Regisseur Joss Whedon
Schauspieler Robert Downey junior: Tony Stark / Iron Man
Chris Hemsworth: Thor
Mark Ruffalo: Bruce Banner / Hulk
Chris Evans: Steve Rogers / Captain America
Scarlett Johansson: Natasha Romanoff / Black Widow
Jeremy Renner: Clint Barton / Hawkeye
James Spader: Ultron
Aaron Taylor-Johnson: Pietro Maximoff
Elizabeth Olsen: Wanda Maximoff
Paul Bettany: JARVIS (Sprechrolle) / Vision
Drehort Vereinigte Staaten
Originaltitel The Avengers 2: Age of Ultron
Originalsprache Englisch
Genre Sci Fi, Action
Spieldauer 141 Minuten
Erscheinungsjahr 2015
Altersfreigabe FSK 12

Inhalt
Tony Stark erschafft mit Bruce Banners Hilfe eine künstliche Intelligenz, die die Avengers dabei unterstützen soll, die Menschheit zu beschützen. Allerdings sieht Ultron, so der Name der KI, nur eine Möglichkeit seine Aufgabe zu erfüllen, die totale Vernichtung: Schnell entsteht ein Kampf ums Überleben aller

Meinung
Ich habe lange auf „Avengers: Age of Ultron“ gewartet. Da schon früh bekannt wurde, dass die Maximoff Zwillinge (Scarlett Witch und Quicksilver) sowie Vision in diesem Film auftauchen. Auch die Gerüchte, die bald kursierten, halfen nicht wirklich, etwas an meinen Erwartungen zu mindern. Welche Erwartungen? Spannung, Action und ganz viel Humor.^^

Also was gibt es zu sagen, ohne zu viel zu verraten? Ich muss sagen, besonders Aaron Taylor-Johnson als Quicksilver hat mich positiv überrascht. In Godzilla von 2014 wirkte er alles in allem doch noch ein bisschen hölzern. (Ja, gut, der Film ist vielleicht kein so guter Aufhänger für einen Vergleich, ist er doch im Großen und Ganze eher … sagen wir mal … nett). In Avengers hat sich das jetzt gedreht. Quicksilver aka Pietro Maximoff hat sich schnell zu einer meiner Lieblingsfiguren entwickelt. Immer einen Spruch auf Lager und auch so einfach klasse.

Was ich dann doch etwas seltsam fand, war der Aufhänger für die Liebesgeschichte, die sich zwischen Banner und Romanov abspielt. Versteht mich nicht falsch. Gegen ein bisschen Rumgeturtel und Schmuserei im Actionfilm habe ich ganz und gar nichts. Aber eine mögliche Begründung für eine Beziehung darin zu finden, dass keiner von beiden aus bestimmten Gründen Nachkommen haben kann, fand ich dann doch eigenartig. Aber gut, Romanov musste sich eben an Strohhalme klammern. (macht euch da am besten euer eigenes Bild)

Was noch? Ach ja, „The Vision“. Paul Bettany, gut, ich könnte jetzt ewig schwärmen. Ich finde den Mann einfach toll. Im englischen Original hat er die Stimme von J.A.R.V.I.S, Starks persönlicher KI von Anfang an gesprochen, was schon früh darauf hindeutete, wer die Rolle des Vision spielen würde. Wieder Erwartungen, Erwartungen… Hach ja. Ich liebe seine erste Szene, wenn Vision versucht, die Avengers davon zu überzeugen, dass er nicht wie Ultron ist. Die Gesichtsausdrücke, wenn er plötzlich … nein … dass müsst ihr nun schon selbst anschauen. Aber ernsthaft, ich habe herzlich gelacht.

Fazit
„Avengers 2: Age of Ultron“ ist ein Film, der sich gut in die Reihe eingliedert. Ja, er mag ein paar Ecken und Kanten haben. Aber die lassen sich leicht ignorieren. Also schnappt euch Popkorn, Chips und Coke und dann kann es losgehen. Viel Spaß!
Mein Fazit also 4,5 von 5 Zähnchen

Federmauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, BewertungssymbolFedermauszahn, Bewertungssymbolhalbes Zähnchen

Life Happens, just roll with it!

Manche von euch wissen, wie gerne ich sage, dass mein Computer oder mein Internet mich manchmal einfach nicht mögen. Warum ist es ein von mir so oft gebrachter Spruch? Ganz einfach: ES IST WAHR!!!

Mein Internetzugang beweist mir das oft genug. Er fällt aus, legt Schneckengeschwindigkeit an den Tag oder ich sehe den Kreis der Verdammnis. (Ihr wisst schon: Die Seite wird geladen. ) Nein ich übertreibe nicht…!

Vor einiger Zeit hat mein Computer dann noch eine Schippe drauf gelegt. Er wurde so heiß, dass ich ihn als Wärmflasche benutzen konnte. Bevor er mir durchschmoren konnte, habe ich mir einen neuen zugelegt. Wenigstens an der Front gibt es nichts mehr zu beklagen. Violett ist lieb und brav (Ja, mein Compi hat einen Namen (Und ja, ich weiß, ich bin ein Nerd)). Über das Internet sprechen wir nicht weiter. (Starre auf den Kreis … )

Aber warum erzähle ich das eigentlich? Ganz einfach. Ich bin der Meinung, ich habe lange genug auf der faulen Blogger-Haut gelegen. Ab Samstag geht es hier weiter. Ich werde mich wieder daran machen Filme und Bücher, die mir zwischen die Finger kommen, zu kommentieren.

Also Dann: BIS SAMSTAG!

Eure Federmaus

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